Tarion Rogar

Menschlicher Barbar aus Talusgrat

Description:

Wichtige Ereignisse auf seiner Reise:
Am alten Baum rettete er Inaya vor dem sicheren Tot durch den Angriff eines Tatzelwurms. Mit nur einem einzigen Hieb seiner Axt köpfte er den Angreifer und rettete damit den Tag. Als Andenken an diesen Kampf trägt er als Trophäe eine Klaue des Monsters bei sich.
Auf dem Weg zum alten Baum wurde ihm klar, dass eine Zweihandaxt leider kein geeignetes Mittel gegen Krähen darstellt und wurde von diesen fasst bis zur Besinnungslosigkeit gepickt. Seitdem hat er einen größeren “Respekt” vor diesen fliegenden Ratten.

Tarions Sichtweise auf seine Gefährten:

Inaya
- Sehr forschungsbegierig, wagt sich deshalb oft in unsicheres Terrain und muss beschützt werden. Sehr gut im Umgang mit Pflanzen und Tieren, kann gut Tee kochen.

Ulfur
- Ein stiller, schweigsamer Zwerg, meist sehr unbedacht

Megolis
- Junger Elf, krank, ungeschickt aber irgendwie liebenswert.

Lavinius Ambrosius von Reichenau am See:
- sehr von sich überzeugt, bleibt gefahren lieber fern, kennt Monster und Gefahren nur aus Büchern

Bio:

Talusgrat, eine kleine Stadt im Blutschwurtal. Da es dort keine natürlichen Rohstoffe gibt, hat sich Talusgrat zu einer der bekanntesten Söldnerstädte von ganz Golarion entwickelt. Alle Söhne werden von Kindesbeinen an in der Kunst des Schwertkampfes geschult, sodass diese im kampfbereiten Alter von 16 das nötige Geld für ihre Familien erkämpfen können. Dies galt seit jeher als größte Ehre in Talusgrat.
Vor 10 Jahren jedoch, zur Zeit des Krieges der drei Könige, kam es zu einem schicksalshaften Ereignis. Jene drei Könige warben nämlich um die Weltbekannten Söldner aus Talusgrat und boten unsägliche Schätze um die Gunst für ihre Seite zu erlangen. Als jedoch eine große Schlacht in den Aschlanden bevorstand und die Söldner von Talusgrat noch keinem der 3 Königreiche ihre Unterstützung zusagt hatten, wurde einer der drei Könige ungeduldig und wollte verhindern, dass in Zukunft überhaupt noch irgendwer von den geschulten Kämpfern Talusgrats profitieren kann. Er entsandte daher die besten Meuchelmörder aus den Schattengebirgen, um Talusgrat zu infiltrieren und jeden einzelnen Bewohner und Wappenträger auszuradieren. In der Nacht als dies geschah, auch die “Die blutrote Nacht des Blutschwurtals“ genannt, wurden nahezu alle Einwohner und Wappenträger Talusgrats aus den Schatten heraus heimlich im Schlaf gemeuchelt. Jede Familie, jedes Kind, jede Frau, jeder Mann, jeder mit dem Wappen des Roten Schwertes. Jedoch ist bis heute unbekannt, welcher der drei Könige dieses Verbrechen anordnete und auch, ob es Überlebende dieser Gräueltat gibt. 10 Jahre ist es nun her und Talusgrat von der Karte Golarions verschwunden, nur noch ein Mythos aus der Zeit vor dem Krieg der drei Könige.

Tarion Rogar, seit 3 Jahren Holzarbeiter in Falkengrund ist einer der überlebenden der blutroten Nacht des Blutschwurtals. Er war in dieser Nacht nicht in Talusgrat, sondern war damit beauftragt, einem befreundeten Bauern aus Palinsbucht gegen eine kleine Bande von Banditen zu helfen. Kein sonderlich schwerer Auftrag für einen kampferprobten Söldner Talusgrats. Siegesreich und mit seiner Belohnung im Gepäck kehrte er am Tage nach der blutroten Nacht nach Talusgrat zurück, um dort seine Familie, seine Freunde und gar alle Bewohner Talusgrats tot aufzufinden. Ein Meer aus aufgeschlitzten Kehlen, gebrochenen Rückgraten und leblosen Gesichtern. Er fand keine atmende Person, die Angreifer hatten saubere Arbeit geleistet. Keine Zeugen, keine Hinweise, kein Anzeichen auf andere Überlebende.
Ohne Heimat machte er sich daher auf die Suche nach anderen Überlebenden, aber auch auf die Suche nach den Verantwortlichen um seinen Rachedurst zu stillen. Man hatte ihm in einer Nacht alles genommen. Jetzt wollte er ihnen alles nehmen. So begab er sich 7 lange Jahre auf eine schier endlose Suche, die jedoch ein erfolgloses Ende in Falkengrund fand. Dort kam er vor 3 Jahren vollkommen erschöpft und ausgelaugt an und hatte den Entschluss gefasst, alles hinter sich zu lassen. 7 Jahre ohne neue Hinweise, ohne ein bekanntes Gesicht seines Volkes zu sehen haben ihn von innen heraus zerfressen und müde gemacht.
Durch seine muskulöse Statur fiel er sehr schnell den hiesigen Holzhändlern auf und diese warben ihn als Holzarbeiter an, womit er nun sein tägliches Brot verdient. Es ist ein einfaches Leben, doch insgeheim hofft er, vielleicht doch noch mehr über die Mörder seiner Familie und Freunde herauszufinden und vielleicht sogar noch einen Sinn für sein Leben zu finden. Doch ob Falkengrund dafür der richtige Ort ist?

Tarion Rogar

Pathfinder - Die Falkengrundsaga Wittko Tarion_Rogar_Timo